Keine Angst vor großen Fischen
Forellenzubereitung leichtgemacht - Vom Einkauf bis zum perfekten Filetieren
Gute Freunde kommen zum Essen. Es soll etwas Besonderes sein. Forelle wäre ein
gesunder, leichter Menügang. Doch für viele Hobbyköche ist die
Forellenzubereitung ein Buch mit sieben Siegeln. Aber weit gefehlt: bereits mit
einigen einfachen Tips - vom Einkauf bis zum perfekten Filetieren - wird die
Forelle zur kulinarischen Krönung ihres Menüs.
Achten Sie beim Einkauf auf die Zusatzbezeichnung "Deutsche Edel-Forelle"
neben der Angabe der Forellenart, denn diese Prädikatsbezeichnung garantiert
echte Frischequalität. Ob Regenbogen- oder Bachforelle - beim Teichwirt oder in
ihrem Fischfachgeschäft bekommen sie stets frische Speiseforellen.
Portionsgerecht rechnet man eine Forelle pro Person. Am besten ist es, die
Forellen erst am Tag der Zubereitung zu kaufen. Falls sie doch über einen
möglichst nur kurzen Zeitraum gelagert werden müssen: eingewickelt in ein
feuchtes Essigtuch, an einem dunklen, kühlen Ort behält die Forelle ihre
natürliche Frische.
Dann kann es losgehen. Vor der eigentlichen Zubereitung den Edel-Fisch
behutsam unter fließend, kaltem Wasser kurz abspülen, denn: Wird die Forelle zu
lange im Wasser liegen gelassen, verliert sie ihr feines, arttypisches Aroma.
Ob klassisch "Forelle blau", "Forelle Müllerin" oder in einer der zahlreichen
Variationen zubereitet - nun kann serviert werden. Auf einem vorgewärmten
Teller angerichtet, wird die Forelle mundgerecht zerlegt. Keine Angst - das
Filetieren ist ganz einfach. Zunächst schneiden sie die Haut, hinter den Kiemen
beginnend, entlang der sichtbaren Seitenlinie bis zur Schwanzflosse ein. Dann die
eingeschnittene Haut hochnehmen und wegklappen, so daß das Bauch- und
Rückenfilet, von der Seitenlinie ausgehend, von den Gräten gelöst werden kann.
Die so freigelegte Rückengräte nur noch abheben - fertig.
Guten Appetit!
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Die Forelle - frisch schmeckt sie am besten
Die Forelle, einst als klassisches Feiertagsgericht berühmt, hat in den Jahren
Einzug in die Alltagsküche gehalten. Besonders wegen ihres zarten weißen,
fettarmen Fleisches wird sie als kulinarische Köstlichkeit geschätzt. Forellen
sollten nur ganz frisch zubereitet werden. Über das ganze Jahr stellen die
Forellenwirtschaften erstklassige Speiseforellen "frisch ab Teich" oder über den
Fachhandel für den frischen Verzehr bereit. Ob pikant und herzhaft oder zart und
leicht - die Forelle läßt sich abwechslungsreich zubereiten. Da genügen bereits ein
wenig Butter oder Rahm, ein bißchen Zitronensaft oder Essig und einige Kräuter
um rasch ein schmackvolles Gericht zu "zaubern". Achten Sie beim Kauf darauf,
daß die Forellen frisch ausgenommen sind. Die Prädikatsbezeichnung "Deutsche
Edel-Forelle" hilft Ihnen das passende Angebot auszuwählen.
In der Regel muß man jeden Fisch vor der Zubereitung säubern, säuern und
salzen. Man spricht hierbei vom 3-S-System.
Säubern: Unter fließendem Wasser
Säuern: Zartes Forellenfleisch noch delikater
Salzen: Der Zeitpunkt ist entscheidend
Wichtig für alle Zubereitungsarten: Ob gekocht, gedünstet oder gebraten
- das zarte Forellenfleisch braucht nur eine kurze Garzeit und diese immer bei
schwacher Hitze.
Das Kochwasser je nach Rezept mit Kräutern, Zwiebeln und Gemüse kurz
aufkochen. Im Anschluß die Forellen im Sud 20-30 Minuten ziehen lassen, damit
das volle Aroma an die Forelle abgegeben werden kann.
Besonders zart und delikat werden gegrillte Forellen, wenn sie vorher einige Zeit
in eine Kräutermarinade mit Weißwein gelegt werden. Nicht länger als 6-8
Minuten pro Seite grillen.
Forellen mit Gewürzen in Folie wickeln, so daß keine Flüssigkeit austreten kann.
In der Regel genügen 20-30 Minuten Garzeit.
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"Deutsche Edel-Forellen": frisch, qualitätsorientiert, arttypisch.
Besonders beim Kauf von Forellen sind Frische und Qualität von entscheidender
Bedeutung für den arttypischen Wohlgeschmack. Die Zusatzbezeichnung
"Deutsche Edel-Forelle" erleichtert dem Verbraucher den richtigen Einkauf einer
Forelle mit echter Frische-Qualität. Unter den zusätzlichen Qualitätsrichtlinien des
Deutschen Fischerei-Verbandes werden vor allem Regenbogen- und Bachforellen
als "Deutsche Edel-Forellen" angeboten. Gezüchtet in sauerstoffreichen
Gewässern werden sie in sogenannten Teichwirtschaften laufend behördlich
kontrolliert, um für den Verkauf "frisch ab Teich" für den Konsumenten erhältlich
zu sein.
Auch auf dem Transport wird dafür gesorgt, daß kurze Anlieferungswege zum
Händler oder Gastronom sowie ein qualitätsgerechter Frische-Transport
garantieren, daß die "Deutschen Edel-Forellen" stets frisch auf den Speiseplan
kommen. Ob Erzeuger, Händler oder Gastronom: Jeder ist dafür verantwortlich,
daß die Qualitätseigenschaften der "Deutschen Edel-Forelle" in allen
Angebotsformen voll erhalten bleiben.
Neben den geltenden Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes weisen "Deutsche
Edel-Forellen" zusätzliche Qualitätsmerkmale auf.
Dies bedeutet bei der Abgabe durch den Erzeuger: Sie sind "frisch ab Teich" und
stets ausgenommen, arttypisch im Geschmack und Geruch, ohne wasser- oder
fütterbedingten Beigeschmack. Dazu wird der Edelfisch in sauberem Wasser
fütterfrei gehältert und genüchtert, was soviel wie eine kurzfristige "Null-Diät" für
die Forellen bedeutet. Teilweise werden die Forellen im Anschluß auch filetiert
verarbeitet, z.B. geräuchert, abgegeben. Eine frisch zubereitete Forelle ist immer
ein kulinarischer Hochgenuß.
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Qualität beginnt beim Einkauf
Filetieren ist ganz einfach
3-S-System - Zubereitung mit System
Die Forelle von der Darmöffnung zum Kopf hin aufschneiden und die Eingeweide
herausnehmen. Den dunklen Streifen entlang des Rückrates mit einer Löffelspitze
entfernen. Kopf, Schwanz und Flossen nicht abschneiden. Die Forelle unter
fließendem Wasser abspülen. Nie ins Wasser legen, da sie sonst ihr feines Aroma
verliert. Forellen, die blau gekocht werden sollen, keinesfalls schuppen, weil sonst
die feine Schleimschicht zerstört wird.
Die Forelle mit Zitronensaft oder Essig innen und außen beträufeln. Dadurch wird
das zarte Fleisch fester, würziger und weißer. Außerdem bindet es etwas den
Geruch.
Die Forelle erst vor der Zubereitung salzen, weil die Forelle sonst Salz zieht und
austrocknet.
Gekochte Forelle
Gebratene Forelle
Die Forellen vorher in Mehl wenden oder panieren. So werden sie schön knusprig.
In der Pfanne bei schwacher Hitze bräunen und dabei häufiger wenden.
Gegrillte Forelle
In Folie gegarte Forelle
Frische ist oberstes Gebot
Zusätzliche Qualitätsmerkmale